Turnierbericht Freiburg Vikings-Unicup 2011

Mit der Mannschaft der Uni Zürich warteten der Finalgegner des letzten Jahres und die auch allzu gut bekannten Spieler der Uni Bern in der Gruppenphase, während die andere Gruppe durch zwei Oldstar-Teams aus Freiburg und die gastgebenden Vikings gebildet wurde.

Gleich im ersten Spiel ging es gegen Zürich: Die 10:1-Niederlage aus dem letzten Finale war noch allzu präsent, vor allem Goalie Eric Ladouceur hoffte, in einem seiner letzten Cubes-Einsätze auf eine „Revenge“. Schnell wurde klar, wie aussichtslos das Vorhaben war: 0:11 Tore und vier Strafzeiten auf Seiten der Cubes sprachen eine deutliche Sprache.

Umso wichtiger war es, die gedrückte Stimmung in der Kabine loszuwerden und sich auf die vermeindlich schwächeren Schweizer zu konzentrieren. Trotz eines frühen Rückstands konnten sich mannschaftlich geschlossene Cubes in gewohnter Kämpfermanier überraschend deutlich mit 4:1 durch Tore von 2x Stan Zapf, B.A. Brait und JoMan Steiner absetzen. In einem hart umkämpften letzten Drittel ließen die Berner zwar ihre Klasse nochmal aufblitzen, das zwischenzeitliche 5:3 durch Timo Thiel wurde aber zum Gamewinner. Endstand 5:4.

Nach einem abendlichen Ausflug ins Freiburger Nachtleben wartete am Sonntag das kurzfristig für ein ausfallendes Oldstar-Team gebildete B-Team der Freiburger Unimannschaft im Spiel um Platz 3. Die zunächst nur mit sechs Feldspielern angetretenen Freiburger gelangten sowohl personell als auch spielerisch unterlegen schnell mit 5:0 in Rückstand durch Tore von 2x Phil Güttler, 2x JoMan Steiner und Stan Zapf, konnten sich aber in einem erneut hart geführten Spiel noch mit 4 Toren auf dem Spielberichtsbogen eintragen. Der Icecubes-Vorsprung kam aber dank weiterer Tore von 2x B.A. Brait und JoMan Steiner nie in Gefahr. Endstand 8:4.

Ein in Summe verdienter dritter Platz, der Lust macht auf den im nächsten Jahr stattfindenden 30sten Freiburg Vikings-Unicup.

Turnierbericht Freiburger Uni-Cup 2010:

Mit einem sehr guten 2. Platz kehrten die Icecubes vom Turnierwochenende in Freiburg zurück.

Nach der Anreise am Freitagabend stand am Samstag das erste Spiel gegen die Freiburg Vikings auf dem Programm. Der Gegner wurde auch aufgrund vergangener Spiele nicht unterschätzt, so dass die Icecubes konzentriert auftraten. Nur in der Anfangsphase, als die Gastgeber das frühe 1:0 der Icecubes ausgleichen konnten, sah es nach einem harten Stück Arbeit aus. Am Ende gewannen die Braunschweiger aber klar mit 6:1 durch Tore von Arne Kuntze (2), Florian McFlury (2), Stan Zapf und Roobi Emeis.

Im Spiel gegen die Uni Bern ging es für die Icecubes dann bereits um den Finaleinzug, da der Turniermodus zwei Dreiergruppen vorgesehen hatte und die Schweizer ihr erstes Spiel gegen Freiburg ebenfalls gewonnen hatten. Erneut
gingen die Braunschweiger durch Sebastian Bloom früh in Führung. Doch dann schlichen sich Nachlässigkeiten in die Defensive ein und die Berner konnten auf 1:3 davonziehen. Am Ende des Spiels setzten die Icecubes alles auf eine Karte. Nach einem glücklichen Tor, das Roobi Emeis zugeschrieben werden konnte, jedoch eigentlich ein Eigentor des Berner Goalies war, stand es 2:3. Die Icecubes nahmen ihren guten Torwart Eric Ladouceur heraus und versuchten noch einmal alles. Und tatsächlich war es Stan Zapf, der den viel umjubelten Ausgleichstreffer zum 3:3 in der letzten Minute erzielte. Damit standen die Icecubes im Finale.

Am Sonntag begann das Finale gegen die zweite Schweizer Mannschaft von der Uni Zürich mit einem Paukenschlag, als B.A. Brait den Pfosten traf. Dann jedoch setzten sich die Alpenländler mit ihrem schnellen und präzisen Spiel durch. Insbesondere nach den vielen Schüssen von der blauen Linie bekamen die Züricher auch die Rebounds und erzielten einige Tore. Leider mussten sich die Icecubes mit 1:10 deutlich geschlagen geben. Das eine Tor erzielte B.A. Brait.

Dennoch fuhren die Icecubes zufrieden mit dem 2. Platz im Gepäck und dem Preisgeld des Turniers, einem 5-Liter-Bierfass, nach Hause.

Icecubes: Ladouceur – Pilarski (0,1), Schindler, Brait (1,1), Hempel (2,3), Kuntze (2,0) – Bartnig, Sala de Llobet (0,1), Emeis (2,0), Zapf (2,1),
Uphaus (0,2) – Bluhm (1,0), Frank