Erste Saisonniederlage gegen Razorbacks Langenhagen

Im dritten Spiel der EHHL kassierten die Icecubes aus Braunschweig am Sonntag Abend in Langenhagen bei den Razorbacks mit 6:2 die erste Niederlage.

Erneut traten die Icecubes ersatzgeschwächt an – dieses Mal fehlten unter anderem Steffen Pille Pilarski und weiterhin Jens JoMan Steiner. Dennoch konnten die Icecubes zwei nominell gute Reihen aufbieten. Gewarnt war man in Bezug auf den Gegner, der in der letzten Saison noch klar hinter den Icecubes platziert war, aber gut in die Saison gestartet war.

Das Spiel begann vielversprechend, als Mark Barrenscheen nach doppeltem Doppelpass mit Slomo Uphaus das frühe 0:1 erzielte. Auch der Gegentreffer der gut spielenden Razorbacks zum 1:1 schockte die Icecubes nicht, denn Phil Güttler konnte einen Konter zum erneuten 1:2 nutzen. Kurz vor der Drittelpause erzielten die Langenhagener noch den Ausgleich zum 2:2.

Im zweiten Drittel war das Spiel lange Zeit offen und die Braunschweiger erspielten sich viele Chancen, die sie jedoch nicht in Tore umsetzen konnten. So kam es wie es kommen musste und die Razorbacks zogen nach zwei Abwehrfehlern auf 4:2 davon. Als im letzten Drittel die Schiedsrichter, die dieses Mal aufgrund der attraktiven Verdienstmöglichkeiten zu dritt agierten, einen extrem umstrittenen Treffer der starken Langenhagener anerkannten, war das Spiel gelaufen. Das anschließend erzielte 6:2 war der Endstand in einem Spiel, das lange Zeit offen war und von zwei fairen Mannschaften auf Augenhöhe ausgetragen wurde.

Nach zwei Siegen und einer Niederlage werden die Icecubes hart arbeiten müssen, um in der Liga ein Wörtchen um die Meisterschaft mitreden zu können.

Icecubes: Kovarik – Drodzd, Schindler, Kuntze, Jakobeit, Güttler (1,0) – Braun, Kammerlocher, Barrenscheen (1,0), Buchstab, Uphaus (0,1)

Icecubes bauen Tabellenführung durch souveränen 7:3-Sieg bei den Razorbacks Langenhagen aus

Der Spielauftakt verlief zunächst alles andere als glorreich. Bereits nach drei Minuten schepperte es im Tor der Icecubes und man lag in Rückstand. Sichtlos unbeeindruckt davon gelang es den Cubes, ihre Linie zu finden und strukturierte Angriffe zu fahren. Mit einem Doppelschlag konnte MVP Kuntze das Ergebnis zugunsten der Icecubes drehen. JoMan Steiner konnte darauf sogar noch auf 3:1 erhöhen.

Nach der Drittelpause klingelte es abermals relativ früh im Icecubestor, und die Hausherren witterten wieder ihre Chance. Aber erneut zeigte das frühe Gegentor keine negativen Auswirkungen auf das Spiel der Icecubes. Ganz im Gegenteil. Nachdem Alleinykov Barrenscheen den Vorsprung wieder auf zwei Tore ausgebaut hatte, erhöhten Falko Schindler und Eva Braun mit zwei Schlagschusshämmern in Lichtgeschwindkeit sogar auf 6:2.

Im letzten Drittel warfen die Wildschweine noch einmal alles nach vorne, wurden aber durch Alleinykov Barrenscheens Treffer zum 7:2 eiskalt erwischt. Kurz vor Ende der Partie gab es von den Cubes noch ein Gast-geschenk: Nach einem Fehlpass vors eigene Tor konnten die Razorbacks zum 7:3-Endstand einnetzen.

Voraussichtlich gibt es dann am 4. März in Wolfsburg das Saisonendspiel gegen die Red Stars, sollten diese nicht noch weitere Punkte liegen lassen.
Icecubes: Schneider, Kovarik
Kuntze (2,2), Steiner (1,0), Güttler
Barrenscheen (2,1), Schöne, Berec (0,1)
Schiweck, Johansson
Schindler (1,0), Pilarski, Braun (1,1), Kammerlocher (0,1)

Strafen: Steiner (4 Min.), Schindler (2 Min.)

Glücklicher 4:3-Sieg der Icecubes gegen die Razorbacks aus Langenhagen

Fast wären die Cubes zum ersten mal in der Saison in Bestbesetzung aufgelaufen, doch eine halbe Stunde vor Anpfiff war der Traum leider wieder ausgeträumt. Also musste man wieder mit zerrupften Reihen über die Runden kommen.

Unter den Augen des extra aus Bayern angereisten ehemaligen Bewegungs-beauftragten der Cubes Slomo Uphaus begann man konzentriert und engagiert. So ging die schnelle 2:0-Führung durch Tomas Berec und JoMan Steiner auch vollends in Ordnung. Nur wie so oft meinte anschließend jeder, das Spiel wäre ein Selbstläufer. Entsprechend pomadig agierten immer mehr Spieler; Folge war der 2:1-Anschlusstreffer.

Ab dem zweiten Drittel entwickelten sich immer mehr Cubes-Spieler zu notorischen Laufverweigerern und überließen penetrant ihren Gegnern sämtliche Zweikämpfe. Dennoch reichte auch diese Spielweise noch für ein weiteres Tor durch Phil Güttler. Mit unansehnlichem Krepelhockey rettete man die 3:1-Führung in die Drittelpause.

Im letzten Drittel fiel dann der verdiente Anschlusstreffer für die Gäste. Durch einen Fernschuss von Falko Schindler waren die Cubes dann wieder zwei Tore voraus, mussten nach dem erneuten Anschlusstreffer der Gäste zum 4:3 die letzten acht Minuten sehr zittern. Nur Torhüter Michal Kovarik war in blendender Form, sämtliche Mitspieler zelebrierten Mutantenhockey vom Feinsten. Was aber letztendlich zählt, war der Sieg, der vom Gäste-Spalter Flurry mit reichlich Bier und Milch gewürdigt wurde.

Icecubes: Schneider, Kovarik
Kuntze (0,1), Steiner (1,0), Güttler (1,1)
Johansson, Barrenscheen (0,1), Berec (1,0)
Emeis, Hödicke
Braun, Kammerlocher, Schindler (1,0), Thiel

Strafen: Kammerlocher (2 Min.), Güttler (2 Min.)