Icecubes mit umkämpftem 7:5 gegen die Ice Devils

Im zweiten Spiel der noch jungen Saison trafen die Icecubes aus Braunschweig am Dienstag Abend auf die Ice Devils aus Mellendorf bei Hannover. Bereits in der letzten Saison schaukelten sich die Emotionen auf beiden Seiten hoch – und auch dieses Mal sollte es nicht anders sein.

Die Icecubes mussten auf mehrere wichtige Spieler verzichten, unter anderem auf die Stammspieler Phil Güttler, Eva Braun, Andreas Kammerlocher und vor allem auf Kapitän Jens Steiner. Der Gast aus Mellendorf startete gut in das Spiel und erzielte schnell die 0:1 Führung. Anschließend jedoch drehten die Braunschweiger das Spiel und konnten eine 5:1 Führung herausspielen. Es trafen Slomo Uphaus, Mark Barrenscheen, Robert Baron sowie Daniel Jakobeit (2). Es sah nach einem sicheren Sieg aus – und bei den Braunschweigern kehrte der altbekannte Schlendrian ein. Innerhalb weniger Minuten erzielten die Mellendorfer, die plötzlich mit deutlich mehr Engagement zu Werke gingen, zwei Treffer zum 5:3.

Nach einem harten, aber nach eigenen Aussagen fairen Check von Verteidiger Pilarski gegen einen Spieler der Ice Devils gab es eine wüste Schlägerei zwischen den beiden Teams. Die Nerven lagen auf beiden Seiten blank und vieles erinnerte an die unschönen Szenen des Auswärtsspiels in Mellendorf in der letzten Saison. Die Icecubes bewahrten jedoch die Ruhe und zogen postwendend wieder davon – zwei Tore von Mark Barrenscheen und Daniel Jakobeit beruhigten scheinbar das Spiel; es stand 7:3. Doch erneut kamen die Mellendorfer wieder heran – zwei Treffer und es wurde wieder unnötig spannend.

Kurz vor dem Ende der Spielzeit, die der umsichtige Schiedsrichter Robert Schang und sein Kollege auf 23:30 festgelegt hatten, nahm Ersatzkapitän Slomo Uphaus eine Auszeit. Als die Uhr dann auf 23:30 umsprang, kochten erneut die Emotionen hoch, da die Zeitnehmerin – gestellt von den Gästen – sowie deren Spieler noch eine Restspielzeit von einigen Minuten forderten. Doch da die Eiszeit in Wolfsburg aufgrund der scharfen Regeln exakt um 23:30 enden muss, gab es keinerlei Diskussionsspielraum mehr.

Alles in allem gewannen die Icecubes verdient mit 7:5 in einem hoch brisanten Spiel und haben damit im zweiten Spiel den zweiten Sieg eingefahren.

Icecubes: Kovarik, Malorny – Pilarski, Schiweck, Barrenscheen (2,1), Buchstab, Uphaus (1,2) – Drozdz, Schindler, Jakobeit (3,0), Kuntze (0,1), Baron (1,0)

Icecubes mit Arbeitssieg

Bereits zum zweiten Mal in der noch jungen Saison kreuzten sich die Wege  der IceTeas aus Hannover und der Icecubes aus Braunschweig. Nach dem 5:0 aus dem Hinspiel war klar, dass die Icecubs auch in diesem Spiel der Favorit waren – trotz der zahlreichen Absagen u.a von Kapitän JoMan Steiner, Strafbankkönig Arne Kuntze und dem weiterhin an einer Schulterverletzung laborierenden Professor Sepp Drozdz.

Von Beginn an waren die Braunschweiger überlegen, konnte diese Tatsache
aber nur schwer in Zählbares umsetzen. Im ersten Drittel gelang
lediglich Mark Barrenscheen das 1:0, ansonsten verlief das Spiel zäh und
schleppend. Die IceTeas machten ihr eigenes Tor dicht und kamen ab und
an zu Kontern. Im zweiten Drittel konnten dann Daniel Jakobeit und Slomo
Uphaus mit einer Einelleistung die Führung auf 3:0 ausbauen. Im
kollektiven Tiefschlaf befanden sich die Icecubes, als der Anschluss zum
1:3 fiel.

Vervollständigt wurde der Arbeitssieg zum Endergebnis von 1:6 durch
weitere Tore von Mahomie Schiweck, Daniel Jakobeit und Mark
Barrenscheen. Überschattet wurde das Spiel von einer schweren Verletzung
von Phil Güttler, der sich in einem Zweikampf – ohne Verschulden des
Gegners – eine schwere Schulterverletzung zuzog und bis zum Saisonende
ausfallen wird. Auf diesem Wege von der ganzen Mannschaft: Gute Besserung!

Icecubes: Kovarik
Schindler, Pilarski, Barrenscheen (2,1), Jakobeit (2,0), Uphaus (1,1)
Braun (0,2), Kammerlocher, Schiweck (1,0), Baron, Güttler

Icecubes gewinnen Spiel gegen Razorbacks deutlich mit 8:1

Vor dem Spiel hatten sich Phil Güttler und Carsten Mühl abgemeldet, der Langzeit-verletzte Professor Drozdz betätigte hingebungsvoll die Bandentür. Von Beginn an war klar, dass die Icecubes gegen die Gäste aus Langenhagen, die nur 7 Feldspieler aufbieten konnten, überlegen waren. Doch die Braunschweiger spielten wie so oft in dem Fall mit wenig Präzision und Laufbereitschaft. Dennoch erzielte Daniel Jakobeit auf Zuspiel von Slomo Uphaus das 1:0, und wenig später erhöhte Slomo Uphaus auf 2:0. Eine Unkonzentriertheit in der Abwehr der Cubes nutzten die Razorbacks zum Anschlusstreffer zum 2:1 aus.

In der Folge hatten die Gäste sogar zahlreiche Chancen auf den Ausgleich, doch im zweiten Drittel konnte Alleinykov Barrenscheen auf Zuspiel von Slomo Uphaus das 3:1 erzielen. Damit war der Bann gebrochen.

Im letzten Drittel konnten die Icecubes dann noch weitere Tore durch Alleinykov Barrenscheen (2), Daniel Jakobeit (2) und Robär Baron zum Endstand von 8:1 erzielen. Ein Pflichterfolg gegen einen dezimierten Gegner – nicht mehr und nicht
weniger. Das war das Fazit des dritten Spiels der Icecubes, die weiter nach ihrer Form suchen. Spieler des Abends ware Slomo Uphaus mit insgesamt 5 Punkten.

Icecubes: Kovarik
Kuntze, Steiner
Barrenscheen (3,1), Jakobeit (3,0), Uphaus (1,4)
Baron (1,0), Schiweck (0,1), Hödicke
Pilarski, Schindler (0,1), Braun, Kammerlocher (0,1)

Strafen: Kammerlocher (2 Min.)