Icecubes gewinnen auch das 2. Freundschaftsspiel

Am Sonntagabend trafen die Icecubes in der Eissporthalle Salzgitter auf den EHC Osterode.

Das Spiel begann sehr temporeich und ging hin und her.
Nach dem ersten Drittel stand es 2:2, was von den Spielanteilen her auch in Ordnung ging.

Das zweite Drittel sollte das beste Drittel an diesem Tag werden. Gerade im Angriff kamen schöne Spielzüge zustande, weshalb man folgerichtig mit 10:4 davonzog.
Das einzige Powerplay der Partie nutzen die Cubes eiskalt aus, als André Metzner einen Handgelenksschuss von Sven Müller unhaltbar abfälschte.

Im letzten Drittel sah man aufgrund des starken Mittelabschnitts schon wie der sichere Sieger aus: Denkste! Der Gegner aus Osterode spielte immer wieder lange Pässe auf ihre schnellen Stürmer, womit die Verteidigung der Icecubes so ihre Probleme haben sollte.
Somit kamen die Osteroder bis auf zwei Tore Rückstand heran, bis Center Brent MacKay die Icecubes mit seinem Tor durch die Beine des Goalies erlöste, sodass es am Ende ein 12:8 Sieg war.

Icecubes:

Tor: Schneider

Verteidigung: Feyerabend (2,1) – Beiwinkel, G. Müller (0,1) – S. Müller (0,2)

Angriff: Metzner (1,2) – Piaszyk (2,2) – Güttler (2,1), Barrenscheen (1,2) – MacKay (2,1) – Uphaus (0,1), Johansson – Baron (1,0) – Lenaerts, Pudert (1,1)

Desolate Leistung bei 3:9-Heimniederlage gegen den EHC Osterode

omplett neben der Spur standen die Icecubes im Freundschaftsspiel gegen den EHC Osterode. Bereits beim Warmspielen deutete sich an, was sich im Spiel zunehmend manifestierte: Fast alle Cubes hatten ihr Talent zu Hause vergessen. Sowohl spielerisch als auch kämpferisch zeigte das Team geschlossen eine erbärmliche Leistung. Trotz drückender Überlegenheit des mindestens eine Klasse besseren Gegners ging man mit einem blauen Auge nur mit 0:2 in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel sollte alles besser werden – wurde es aber nicht wesentlich: Die ansonsten nicht zimperlichen Icecubes-Hünen, die normalerweise keinen Check auslassen, mutierten zunehmend zu unbeweglichen Slalomstangen, die der Gegner genussvoll berührungslos umkurven konnte. Glücklicherweise gingen die Harzer mindestens genauso verschwenderisch mit ihren Torchancen um wie die Cubes, so dass man nach einem Treffer durch JoMan Steiner nur mit 1:4 ins letzte Drittel
ging.

Auch in Drittel 3 fiel leider kein Eishockey-Ingenium vom Himmel. Weiterhin agierten die Cubes nur als Beifallstatisten und standen den Angriffswellen der Osteroder Sturmtruppe derart machtlos gegenüber, dass unweigerlich Erinnerungen an die destruktiven Abwehrschlachten des ehemaligen Farmteams TU Razors aufkamen. Immerhin gelang Fritze Hödicke und dem ansonsten überdurchschnittlich verwertungsschwachen Alleinykov Barrenscheen etwas Ergebniskosmetik. Am Ende konnten die Cubes froh sein, nicht zweistellig abserviert worden zu sein.
Icecubes: Böckler
Hödicke (1,0), Steiner (1,0), Güttler (0,2), Pilarski, Schindler
Barrenscheen (1,0), Kuntze, Uphaus, Zapf, Täger
Thiel, Karbowski, Mühl
Strafen: –

Farmteam der Icecubes muss sich dem EHC Osterode mit 8:4 geschlagen geben

Der EHC Osterode hatte die Icecubes zu einem Freundschaftsspiel nach Braunlage eingeladen. Dies bot den Cubes Gelegenheit, den „Nachwuchstalenten“, die im offiziellen HHL-Punktspielbetrieb meist den Routiniers den Vortritt lassen müssen, Spielpraxis zu sammeln.

Von Anfang an wurde versucht, Druck auf den Gegner aufzubauen und möglichst wenige Torchancen zuzulassen, was zunächst partiell auch gelang. Leider entwerte-ten die Cubes im ersten Drittel zahlreiche Großchancen und überließen dem Gegner das Toreschießen. Nachdem Fisch Dura auf Zuspiel von Alleinykov Barrenscheen wieder zum 1:1 ausgleichen konnte, trafen erneut die Harzer zum 2:1-Pausenstand.

Nach der Drittelpause zeigten sich erste konditionelle Defizite in den Reihen der Cubes, und mehr und mehr stand Torhüter Böckler ungewollt im Mittelpunkt des Spielgeschehens. Während er im zweiten Drittel gleich viermal hinter sich greifen musste, konnte sich lediglich Phil Güttler als Torschütze von den Icecubes feiern lassen.

Nachdem alle im letzten Drittel noch einmal die eigentlich nicht vorhandenen Konditionsreserven mobilisiert haben, trennten sich beide Teams im letzten Drittel 2:2. Die beiden (Einstands-) Tore für die Cubes erzielen Kammer Locher und Carsten Mühl, jeweils auf Zuspiel von JoMan Steiner. Der Endstand von 8:4 für die Hausherren ging vollkommen in Ordnung, auch wenn mit etwas mehr Konzentration und Kondition sicherlich ein knapperes Ergebnis im Bereich des Möglichen gewesen wäre.

Icecubes: Böckler
Schiweck, Steiner (0,2), Güttler (1,0) – Pilarski, Schindler
Mühl (1,0), Barrenscheen (0,1), Hödicke – Täger, Kammerlocher (1,0)
Dura (1,0), Karbowski

Strafen: –