Icecubes verlieren Sonntagsspiel gegen Crocodiles Kassel in Braunlage trotz zweimaliger Führung mit 9:6

Das erste Drittel begann aus Sicht der Icecubes nicht gut und man geriet durch zwei erfolgreiche Angriffe der Crocodiles früh in Rückstand. Dieser Rückstand konnte jedoch schnell durch Tore von Beauty Schöne und Alleinykov Barrenscheen ausgeglichen werden. Und die Icecubes setzten weiter nach und gingen sogar verdient durch weitere Treffer von JoMan Steiner und Phil Güttler in Führung. Doch mit dieser Führung im Rücken schlich sich der Schlendrian ein, und die Kasseler konnten durch zwei Tore noch vor der Drittelpause die Partie ausgleichen.

Die Icecubes hatten sich vorgenommen, wieder mit mehr Konzentration ins zweite Drittel zu gehen. So gelang es ihnen erneut durch Phil Güttler in Führung zu gehen. Das Spiel nahm nun an Härte zu, so dass sich nach einer Rauferei sowohl JoMan Steiner als auch sein Gegenspieler für 2 Minuten auf der Strafbank aus-ruhen mussten. In den folgenden zwei Minuten konnte Alleinykov Barrenscheen bei 4 gegen 4 die Führung sogar ausbauen. Doch in der Folge gelang es Kassel erneut, den Anschlusstreffer zu erzielen, und so ging es mit 5:6 in die Pause.

Im letzten Drittel ging den Icecubes die Konzentration völlig flöten, und die Kraft war ihnen auch abhanden gekommen, und so konnten die Crocodiles die Partie mit drei weiteren Toren zu ihren Gunsten drehen. Die Icecubes setzten jetzt alles auf eine Karte und nahmen den Torwart für einen sechsten Feldspieler heraus. Es wurde nochmal richtig Druck auf das Kasseler Tor aufgebaut, aber bis auf einen Aluminiumtreffer sprang nichts Zählbares heraus, und so konnten die Kasseler einen Konter zum 9:6 ins leere Tor einschieben.
Icecubes: Böckler
Johansson (0,1), Steiner (1,1), Güttler (2,1)
Barrenscheen (2,1), Schöne (1,1), Berec (0,1)
Pilarski, Braun, Thiel

Strafen: Steiner (2 Min.)

Icecubes sichern sich aufgrund größeren Spielanteils am Ende verdient drei Punkte gegen die Crocodiles aus Kassel

Zunächst sah es allerdings nicht nach einem Sieg aus. Zwar traten beide Teams mit nur neun Feldspielern an, begannen das Spiel aber trotzdem mit hohem Tempo. Die Cubes begannen druckvoll und setzten die ersten Aktionen im Angriff, doch mit dem ersten Konter der Crocodiles gelang ihnen das 0:1. Danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei allerdings beide Mannschaften ihre Chancen vergaben. Erst nach unzähligen Angriffen gelang es den Icecubes, den verdienten Ausgleich durch Arne Kuntze zu erzielen. Doch dieser Ausgleich sollte nicht lange anhalten, denn mit einem der nächsten Angriffe konnten die Crocodiles erneut in Führung gehen.

Nach der Pause gelang erneut Arne Kuntze der Ausgleich. Doch auch dieses Mal sollte dieser nicht lange anhalten, und die Crocodiles gingen erneut mit 2:3 in Führung. Das Spiel plätscherte jetzt etwas dahin, da gelang den Cubes erneut der Ausgleich durch Dominik Johansson, mit dem es dann in die Pause ging.

Im letzten Drittel begannen die Icecubes noch einmal zu kämpfen, um die Partie für sich zu entscheiden. Nach vorbildlicher Arbeit erzielte JoMan Steiner die erstmalige Führung. Jetzt galt es, diese Führung bis zum Ende nicht mehr aus der Hand zu geben. Doch es passierte, was nicht passieren durfte: Die Kasseler erzielten den erneuten Ausgleich. Dennoch konnten die Cubes das Spiel durch den letzten Treffer kurz vor Ende der Partie doch noch für sich entscheiden: Phil Güttler erzielt das game-winning Goal.
Icecubes: Schneider
Kuntze (2,1), Steiner (1,2), Güttler (1,0)
Johansson (1,0), Emeis (0,2), Hödicke
Barrenscheen, Braun, Thiel

Strafen: –